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Wolfgang Overath

Wolfgang Overath

Wolfgang Overath wurde am 29. September 1943 in Siegburg geboren und startete seine sportliche Laufbahn beim SV Siegburg 04 als er gerade einmal 8 Jahre alt war. Der flinke Overath ließ damals schon erahnen, dass er später einmal ein ganz großer im Deutschen Fußball werden könnte. Sein Talent war nicht zu übersehen, denn als 13jähriger stand er schon in der deutschen Schülerauswahl, die in Londons berühmten Wembley – Stadion gegen die Schülermannschaft aus England antrat. Und schon bei diesem Turnier schoss der junge Overath jene genauen Pässe, die später zu seinem Markenzeichen werden sollten. Bereits mit 16 Jahren stand er schon in der deutschen Junioren – Nationalmannschaft in der er eine bestimmte Zeit mit Stan Libuda und anderen Größen stürmte. Es dauerte nicht lange, bis neben Borussia Dortmund auch noch andere renommierte Klubs um ihn warben, doch 1962 entschied sich Wolfgang Overath für den 1. FC Köln zu spielen. Dies war eine gute Entscheidung, denn Overath und der FC Köln beendeten die erste Bundesligasaison 1964 als deutscher Meister. Bereits ein Jahr zuvor und kurz vor seinem 20sten Geburtstag bestritt Overath sein erstes Länderspiel in Frankfurt. Am 28. September 1963 spielte die deutsche Nationalmannschaft gegen die Türkei und Sepp Herberger wechselte in den letzten 20 Minuten Friedhelm Konietzka gegen Overath aus. In diesen 20 Minuten begann für ihn eine glanzvolle Karriere in der Nationalmannschaft. Den eigentlichen Durchbruch als Weltklassespieler schaffte Wolfgang Overath als 22jähriger bei der Fußball – Weltmeisterschaft 1966 in England. Er war ein sehr guter Turnierspieler, der es Verstand gezielte Traumpässe zu schlagen und wie ein Besessener zu kämpfen. Der Linksfüßler zeigte technische Kabinettstückchen und war bis in die Zehenspitzen motiviert.

Auch in seinem Verein hat sich Overath mittlerweile als Regisseur und Spielerpersönlichkeit entwickelt. 1968 wurde der 1. FC Köln durch einen 4:1 Erfolg über den VfL Bochum Deutscher Pokalsieger und das wieder mit einem glanzvollen Wolfgang Overath. Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt er im November 1968. Er durfte mit seiner Berufung in die Weltauswahl gegen Brasilien in Rio de Janeiro spielen. Er war es auch, der sich neben Beckenbauer und einer hervorragenden deutschen Nationalmannschaft 1970 in das Geschichtsbuch des deutschen Fußballs einschreiben durfte. Es war das Spiel des Jahrhunderts als Deutschland im Halbfinalspiel am 17. Juni 1970 vor 107.000 Zuschauern im Azteken – Stadion gegen Italien 3:4 nach Verlängerung verlor. Im Spiel gegen Uruguay am 20. Juni 1970 sicherte der Torschütze Overath durch einen 1:0 Erfolg den dritten Platz für Deutschland. An der Europameisterschaft 1972 in Belgien konnte er leider nicht teilnehmen, weil er bedingt durch eine Leistenverletzung nicht einsatzbereit war. Doch zwei Jahre später stand Overath dort, wovon jeder Fußballspieler träumt. Er wurde am 7. Juli 1974 in München mit der deutschen Nationalmannschaft Fußball – Weltmeister. Overath und Beckenbauer waren bei dieser Fußball – Weltmeisterschaft die einzigen Spieler, die von der damals so ruhmreichen deutschen Nationalmannschaft in England übrig waren. Er hat bei keinem Spiel von diesem Turnier gefehlt und Bundestrainer Helmut Schön, hat mit ihm den richtigen Schachzug gemacht. Noch im selben Jahr und nach 81 Länderspielen für Deutschland, beendete Wolfgang Overath seine Laufbahn in der Nationalmannschaft. Wolfgang Overath war ein Spielmacher der ganz besonderen Klasse und nahm an den Fußball – Weltmeisterschaften von 1966, 1970 und1974 teil. 1977 und nach insgesamt 409 Spielen für den 1. FC Köln verabschiedete sich Overath auch als Vereinsspieler aus der Bundesliga.

Hall of Fame des deutschen Fussballs

 

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