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Uwe Seeler

Uwe Seeler “Uns Uwe”

 
In seinen zehn JugendlĂ€nderspielen schoss er stolze 16 Tore. 1954 als das UEFA-Turnier in Deutschland stattfand und Uwe Seeler von 21 Toren allein 13 schoss, schrieb er sich endgĂŒltig in das berĂŒhmte Notizbuch von Bundestrainer Sepp Herberger ein. Es war das Jahr in welchem Deutschland in der Schweiz Weltmeister wurde. Und noch im selben Jahr berief Sepp Herberger den jungen MittelstĂŒrmer in die Nationalmannschaft. Uwe Seeler – 72maliger Nationalspieler zwischen 1954 und 1970 – war in Deutschland so berĂŒhmt, dass sein Vorname sogar als Schlachtruf benutzt wurde. Er war in seinen besten Jahren ein deutsches Fußball-Idol, denn man konnte gewiss sein, wo er spielte, da erzielte er die schönsten und wichtigsten Tore. Die Art, wie er spielte und den Ball ins Netz jagte, war immer besonders sehenswert. Wie auch immer der Ball geflogen kam, „ uns Uwe “ verstand es, ihn direkt in Richtung Tor zu schießen. In seinen 72 LĂ€nderspielen gelangen ihm 43 Tore und damit ist er mit Abstand einer der erfolgreichsten TorschĂŒtzen. Obwohl nicht besonders groß, war er ein Spezialist fĂŒr KopfbĂ€lle. Keiner sprang so hoch wie Uwe Seele und keiner konnte den Ball mit der Stirn so dirigieren wie er. Durch seine kraftvolle Spielweise, bei der er sich nie schonte und sich immer mit aller Kraft einsetzte, lief er oft Gefahr verletzt zu werden.

Die schwerwiegendste Verletzung war der Riss der rechten Achillessehne 1965. Dies bedeutet normalerweise das "Out " fĂŒr einen Fußballspieler, nicht aber fĂŒr Uwe Seeler. Schon fĂŒnf Monate spĂ€ter spielte er wieder fĂŒr den Hamburger SV und knapp anderthalb Jahre spĂ€ter war er nochmals der Sturmtank der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball – Weltmeisterschaft in England. Uwe Seeler gehört auch zu den wenigen deutschen Spielern von Weltklasse, die sich nie ins Ausland locken ließen. Italienische Manager boten ihm bis zu einer Million Mark, aber uns Uwe blieb dem Hamburger SV treu. Uwe Seeler wurde am 5.November 1936 geboren. Seine Karriere begann 1946 in der SchĂŒlermannschaft. Mit 16 Jahren spielte er in der deutschen Jugendnationalmannschaft beim UEFA-Turnier in Belgien. Schon als Jugendlicher war er ein hervorragender TorschĂŒtze.

In seinen zehn JugendlĂ€nderspielen machte er stolze 16 Tore. 1954 als das UEFA-Turnier in Deutschland stattfand und Uwe Seeler von 21 Toren allein 13 schoss, schrieb er sich endgĂŒltig in das berĂŒhmte Notizbuch von Bundestrainer Sepp Herberger ein. Es war das Jahr in welchem Deutschland in der Schweiz Weltmeister wurde. Und noch im selben Jahr berief Sepp Herberger den jungen MittelstĂŒrmer in die Nationalmannschaft. Sein internationales Debut gab er 1954. Zuerst wollte es nicht so richtig klappen und viele Fachleute meinten, der Sprung sei zu frĂŒh gemacht worden, die KrĂ€fte des jungen Mannes wĂŒrden nicht ausreichen. Doch 1958 kam der große Durchbruch bei der Weltmeisterschaft in Schweden.

Plötzlich war Seeler wieder der MittelstĂŒrmer, der er schon frĂŒher war. Von da ab ging nichts mehr schief und "uns Uwe" war aus der Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken. 1960 und 1964 wĂ€hlten ihn die deutschen Sportjournalisten zum Fußballer des Jahres. 1960 wurde Uwe Seeler mit dem HSV deutscher Fußballmeister und er erzielte zwei von drei Toren. 1963 gewann dieselbe Mannschaft mit 3:0 das Endspiel um den deutschen Vereinspokal. Seeler gelangen alle drei Tore. Er war in der ersten Bundesliga-Saison 1963/64 deutscher TorschĂŒtzenkönig mit 30 Treffern, nachdem er schon vorher fĂŒnfmal deutscher TorschĂŒtzenkönig gewesen war. Schien es im Sommer 1969 noch einmal so, als wĂŒrde er von der internationalen BĂŒhne abtreten. Bundestrainer Helmut Schön holte ihn Ende 1969 in die Nationalmannschaft zurĂŒck. Sie wurde 1970 in Mexico WM-Dritter, mit einem glĂ€nzend spielenden Uwe Seeler. Bis Ende der Saison 1971/72 spielte er dann noch in der Bundesliga fĂŒr den Hamburger SV, dann beendete er seine ĂŒberaus erfolgreiche Fußballkarriere. Sein Tordrang und sein unermĂŒdliches KĂ€mpfen fĂŒhrten zu unzĂ€hligen Toren, die seine Fans mit dem Schlachtruf „ Uwe, Uwe “ heraufbeschworen und belohnten.

Hall of Fame des deutschen Fussballs

 

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