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Ungarns Wunderelf

                                                   Der grosse Favorit !

Die Ungarische Nationalmannschaft blieb vier Jahre ungeschlagen. Diese ruhmreiche Periode des ungarischen Fußballs zu Beginn der 50-iger Jahre brachte dem Team den Namen „Goldene Mannschaft“ ein. Seit dem 14. Mai 1950 war diese Mannschaft in insgesamt 32 Begegnungen ungeschlagen geblieben. 28 Partien wurden gewonnen, vier Partien endeten Remis. Die ungarische Torfabrik erzielte das unglaubliche Torverhältnis von 144 : 33 Toren. Die von Gusztáv Sebes geführte Mannschaft, die meistens in der Zusammenstellung Gyula Grosics, Jenő Buzánszky, Gyula Lóránt, Mihály Lantos, József Bozsik, Zakariás, László Budai, Sándor Kocsis, Nándor Hidegkuti, Ferenc Puskás, Zoltán Czibor auftrat, hat ihren ersten Erfolg bei der Olympiade in Helsinki erreicht. Damals wurde noch nicht in dieser Aufstellung gespielt. Sie schlugen die Jugoslawen im Endspiel am 2. August 1952 mit 2:0. Der nächste bedeutende Meilenstein war die Einweihung des Stadions in Rom im Jahre 1953, wobei die gastgebende italienische Mannschaft mit 3:0 geschlagen wurde. Später hat man dieses Spiel als Endspiel des Europapokals, das eigentlich als Rechtsvorgänger der Europameisterschaft galt, bezeichnet. Diese unglaubliche Erfolgsserie wurde am 25. November 1953 fortgesetzt, als die auf dem heimischen Rasen noch unbesiegte englische Mannschaft (neunzig Jahre unbesiegt) mit 6:3 im Wembley –Stadion geschlagen wurde. Zum Rückspiel kam es am 23. Mai des WM- Jahres.

Damals hat die ungarische Auswahlmannschaft im ausverkauften Budapester Népstadion die Engländer mit sage und schreibe 7:1 vom Platz gefegt. Danach war die ungarische Mannschaft der absolute Favorit der Weltmeisterschaft im Jahre 1954. Zudem wurde die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft seitens des ungarischen Verbands äußerst ernst genommen. Im Gegensatz zu den anderen Nationen, nahm der ungarische Verband auf die Interessen seiner Vereine keine große Rücksicht. So konnte die Nationalelf bereits im Januar 1954 auf eine mehrwöchige Vorbereitungs-Tournee nach Ägypten reisen. Dort konnte die Auswahl bei idealen klimatischen Bedingungen die Zeit zur Weltmeisterschaftsvorbereitung nutzen, während man daheim notgedrungen eine Spielpause hätte einschieben müssen. Auch die Verschiebung von Rundenspielen der laufenden nationalen Meisterschaft, stieß bei den Verantwortlichen seitens der Vereine auf keinerlei Schwierigkeiten. Wann immer es der Verband für notwendig hielt, konnten auch kurzfristig Lehrgänge und Probespiele angesetzt werden. Der ungarische Punktspielbetrieb wurde am 9. Mai 1954 völlig eingestellt. Die Stammspieler Puskas, Grosic, Bozsik, und Hidegkuti, bildeten sogar eine Art Spielerrat und bekamen die Möglichkeit den Verbandskapitän Sebes und Teamtrainer Mandi beratend zur Seite zu stehen. Der Abschlusslehrgang zur Weltmeisterschaft in der Schweiz fand schließlich am Plattensee statt. Die Fußballwelt fragte sich einhellig : Wer sollte dieses Magyaren-Team stoppen?

Hall of Fame des deutschen Fussballs

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