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Siegfried Held

Siegfried Held

Siggi Held wurde am 7. August 1942 in Freudenthal geboren. Er begann seine Laufbahn im heimischen Fußballklub TV Marktheidenfeld als er 10 Jahre alt war. 1963 wechselte er zu dem Traditionsverein von Kickers Offenbach um dadurch den Sprung in die Regionalliga SĂŒd zu machen. Sein Talent als Spieler konnte man nicht ĂŒbersehen. Es dauerte auch nicht lange und Siggi Held debĂŒtierte 1965 im Bundesligaverein von Borussia Dortmund. Er galt immer als der große Schweiger, aber als StĂŒrmer war er sehr gefĂ€hrlich. Sein ausgeprĂ€gter Sinn fĂŒr torreife Situationen war auch der Anlass, dass Helmut Schön ihn fĂŒr das LĂ€nderspiel am 23. Februar 1966 gegen England in die deutsche Nationalmannschaft holte. Dieses LĂ€nderspiel war fĂŒr Held die erste große Herausforderung, denn Deutschland spielte vor 75.000 Zuschauern im berĂŒhmten Wembley-Stadion von London. Die deutsche Nationalelf verlor nur knapp mit 0:1 Toren gegen die englische Mannschaft, aber Siggi Held bot mit seinen Leistungen einen guten Einstand bei diesem Spiel.

Einige Zeit spĂ€ter gehörte er zur berĂŒhmten Meistermannschaft von Borussia Dortmund, welche 1966 den Europapokal der Pokalsieger gewann. Zu dieser Zeit war es fĂŒr eine deutsche Vereinsmannschaft der grĂ¶ĂŸte Erfolg im europĂ€ischen Fußball, diesen Pokal mit nach Hause zu nehmen. Er und Lothar Emmerich bildeten das legendĂ€re StĂŒrmergespann von Dortmund, welches von zahlreichen Fans bewundert wurde. FĂŒr Helmut Schön stand es fest, Held und Emmerich gehören zu den 22 Spielern, die fĂŒr die Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England die Koffer packen durften. Schön hatte mit dieser Entscheidung keinen Fehlgriff gemacht, denn Siggi Held war bei jedem Spiel mit dabei. Ob beim ersten Match am 12. Juli 1966 gegen die Schweiz, bei welchem er bereits in der 16. Minute nach einer glĂ€nzenden Vorlage von Overath das erste Tor schoss oder beim Finale gegen England. Der wieselflinke MittelstĂŒrmer und schussgewaltige Vollstrecker von Borussia Dortmund war eine Bereicherung fĂŒr die deutsche Mannschaft. Auch bei der Fußball Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko setzte Helmut Schön wieder auf Siggi Held, doch leider verlief diese fĂŒr ihn spielerisch nicht so gut wie die Fußball-WM von 1966. Der dribbelstarke „Flankenkönig“ beendete 1973 nach seinem 41. LĂ€nderspiel fĂŒr Deutschland seine Laufbahn in der deutschen Nationalmannschaft.

Hall of Fame des deutschen Fussballs

 

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