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Karl Mai

 

Karl Mai wurde am 27. Juli 1928 in Fürth geboren. Er startete seine Karriere beim Fürther Ronhof. Hier stieg der gelernte Bäcker und Konditor Ende der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts in die erste Mannschaft auf. Der ganz große Erfolg blieb ihm bei der SpVgg Fürth versagt. Sein erstes Spiel im Trikot der Nationalmannschaft erlebte er im Oktober 1953 beim 3:0 Erfolg gegen das Saarland. Nach erst 8 Länderspielen wurde der damals 25jährige von Sepp Herberger für das Endspiel in Bern aufgestellt. Der Coach hatte ihm eine ganz besondere Aufgabe zugedacht. Er sollte den Ungarn Sandor Kocsis ausschalten, welcher damals mit elf Treffern der beste Torschütze der gegnerischen Mannschaft war. Diese Aufgabe erfüllte er zur Zufriedenheit des gesamten Teams. 1958 wechselte er für drei Jahre zum FC Bayern-München. Er gründete dort ein Schreibwarengeschäft. Er behielt es bis 1974. Bis 1959 absolvierte er lediglich 21 Länderspiele. Das unter anderem hing damit zusammen, dass seine Loyalität zwar auf dem Spielfeld gesichert war, nicht jedoch danach. Er wagte es sogar, Sepp Herberger zu widersprechen. In der Saison 1961/62 spielte er für die Young Fellows in Zürich. In der Zeit von 1962 bis 1964 stand er beim FC Dornbirn unter Vertrag. 1975 ging er nach Franken zurück. In Stadeln bei Fürth wirkte er als Sportlehrer an der örtlichen Hauptschule. Nach diversen schweren Operationen starb er am 15. März 1993 in Fürth an Leukämie.

Hall of Fame des deutschen Fussballs

 

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