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Jupp Derwall

Josef „Jupp“ Derwall

 

geb. 10.03.1927

Bundestrainer von 1978 bis 1984

67 LĂ€nderspiele - 45 Siege, 11 Unentschieden, 11 Niederlagen;
Europameister 1980, Vize-Weltmeister 1982

 

Jupp Derwall spielte aktiv fĂŒr die Rhenania WĂŒrselen, Alemannia Aachen und Fortuna DĂŒsseldorf. Im WM Jahr 1954 bestritt er 2 LĂ€nderspiele ohne den Sprung in den WM-Kader Herbergers noch zu schaffen. Zwischen 1970 und 1978 war er der Assistenztrainer von Helmut Schön .

Als er 1978 den Posten des Bundestrainers ĂŒbernahm leitete er die notwendige VerjĂŒngung im Team ein. Er fĂŒhrte das junge Team 1980 in Rom zum Europameister-Titel.

Bei der Weltmeisterschaft 1982 wurde das Finale gegen Italien erreicht, man musste allerdings feststellen dass die QualitĂ€t der deutschen Spieler nicht den AnsprĂŒchen aus den 70-iger Jahren genĂŒgten. Das spielerische Element kam zu kurz und nur mit Kraft, Kampf und Einsatz war der Fußball-Olymp nicht mehr zu erreichen.

„HĂ€uptling Silberlocke“ wie Jupp Derwall zwischenzeitlich genannt wurde, musste schließlich nach den blamabel frĂŒhen Ausscheiden bei der Europameisterschaft 1984 in Frankreich gehen. Erstmals wurde ein Bundestrainer außerplanmĂ€ĂŸig des Amtes enthoben. Die Boulevardpresse war daran nicht ganz unbeteiligt.

Franz Beckenbauer trat quasi als Notnagel die Nachfolge Derwalls an, musste sich allerdings mangels Trainerlizenz zum Teamchef ernennen lassen.

Hall of Fame des deutschen Fussballs

 

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