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Helmut Haller

Helmut Haller


Helmut Haller wurde am 21. Juli 1939 in Augsburg geboren. Seine steile Karriere begann im Alter von 9 Jahren, als er in die SchĂŒlerabteilung des sĂŒddeutschen Regionalligaklubs BC Augsburg eintrat. Mit 18 Jahren bekam er vom BC Augsburg einen Vertrag fĂŒr die erste Mannschaft und im gleichen Jahr spielte er in der deutschen Juniorenelf beim großen FIFA – Turnier.

Seine Berufung in die deutsche Nationalmannschaft bekam Haller von Sepp Herberger nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Schweden. Bei dem LĂ€nderspiel Deutschland - DĂ€nemark am 24. September 1958 in Kopenhagen spielte er zum ersten Mal in Herbergers Nationalmannschaft. Obwohl es nur zu einem 1:1 kam erhielt Haller sehr gute Kritiken. 1962 bestritt er seine erste Weltmeisterschaft in Chile und im gleichen Jahr mit knapp 24 Jahren wurde Helmut Haller Fußballprofi in Italien. Am 1.Juli 1962 ging er zum AC Bologna und wurde mit diesem Verein - als erster Deutscher ĂŒberhaupt – 1964 durch einen 2:0 Sieg ĂŒber Inter Mailand italienischer Fußballmeister. Der hervorragende Techniker setzte sich auf Anhieb in der Welt des „Calcio“ durch und mehr als jeder andere verstand er es, die Begeisterung der Tifosi zu wecken.

Im selben Jahr wurde Haller in Italien zum Fußballer des Jahres gewĂ€hlt und wurde dafĂŒr mit dem Goldenen Fußball ausgezeichnet. FĂŒr Helmut Haller folgte eine lange LĂ€nderspielpause und erst fĂŒr das Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel gegen Schweden, am 4. November 1964 in Berlin, bekam er die Freigabe von seinem Italienischen Klub. Mit insgesamt sechs Toren bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England war Helmut Haller der erfolgreichste StĂŒrmer der deutschen Mannschaft. Bereits im ersten Spiel gegen die Schweiz, erzielte Haller zwei Tore. Im Viertelfinale spielte Deutschland gegen Uruguay und Haller schoss auch in diesem Spiel wieder zwei Tore. Im Halbfinale gegen die Sowjetunion und im Endspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft gegen England war Haller mit je einem Treffer erfolgreich.

Seit 1968 und nach sechsjĂ€hriger TĂ€tigkeit beim AC Bologna spielte Haller bei Juventus Turin unter der Leitung des berĂŒhmten paraguayischen Trainers Heriberto Herrera. FĂŒr 2 560 000 DM Verkaufssumme wurde der Wechsel fĂŒr den AC Bologna ein dickes GeschĂ€ft. Auch bei Juventus erlebte der Schwabe inmitten der Stars wie Zoff, Causio, Morini, oder Capello noch einmal eine große Zeit im Fußball und gewann 1972 und 1973 die Italienische Meisterschaft, obwohl er bereits weit ĂŒber die Dreißig hinaus war.

Haller spielte nur noch selten in der deutschen Nationalmannschaft und bei der Fußball- Weltmeisterschaft 1970 in Mexico kam er nur im ersten Spiel gegen Marokko zum Einsatz. EnttĂ€uscht erklĂ€rte er nach der WM 1970 seine Internationale Karriere fĂŒr beendet. Nach seiner RĂŒckkehr von Italien nach Deutschland und mit 34 Jahren trat der unverwĂŒstliche Haller wieder beim FC Augsburg ein, um seinen ersten Klub aus der Misere herauszuhelfen. Der FC Augsburg war damals in der deutschen Meisterschaft der zweiten Liga (Gruppe SĂŒd) sehr schlecht platziert, doch allein das Auftreten von Haller verdoppelte die Anzahl der Zuschauer im Rosenaustadion.
1979 beendete Helmut Haller seine Fußball-Karriere. Dreimal – 1962, 1966 und 1970 – nahm er an Weltmeisterschaften teil und stand 33mal in der deutschen Nationalmannschaft. Der torgefĂ€hrliche Mittelfeldspieler erzielte 13 Tore fĂŒr Deutschland.

Hall of Fame des deutschen Fussballs

 

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